FORSCHUNGSSTELLE REKULTIVIERUNG
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Infopunkt 3

Totholzstämme

Abgestorbene, alte Bäume sind ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, darunter auch eine Reihe hoch spezialisierten Arten. Sie beherbergen komplexe Lebensgemeinschaften, beispielsweise verschiedenen Käferarten und Holzwespen. , In ihren Fraßgängen legen dann wiederum Wildbienen, Grab- und Erzwespen ihre Brutkammern an. Bei Höhlenbrütern wie dem Grün- oder Buntspecht sind sie außerdem als Nistplätze sehr beliebt. Diese Höhlen werden später wiederum von Fledermäusen genutzt.
In den aufgeforsteten Rekultivierungsflächen fehlen zunächst derartige Strukturen. Daher werden während der Rodungsarbeiten im Tagebauvorfeld anfallende Totholzstämme in die forstlichen Rekultivierungsflächen gebracht und bereichern so die noch jungen Wälder mit Altwaldelementen.