FORSCHUNGSSTELLE REKULTIVIERUNG
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Anlage und Pflege von Magerrasen

Magerrasen (Magerwiesen), früher eigentlich durch eine zu intensive Nutzung („Überweidung“) entstanden, sind ein selten gewordener, aber wichtiger Lebensraum für viele, heute als gefährdet geltende Tier- und Pflanzenarten. Bereits in den 1990er Jahren wurden besonders im ehemaligen Tagebau Fortuna sowie auf der Sophienhöhe gezielt Magerwiesen angelegt. Dabei macht man sich den Umstand zu nutze, dass für die Rekultivierung einerseits gezielt arme, sandige Böden verkippt werden können und andererseits der verwendete Löss, der auch aus unbelasteten tieferen Bodenschichten stammt, sehr stickstoffarm ist. Spezielle Ansaatmischungen sorgten für die schnelle Etablierung artenreicher Grünlandhabitate. In den Folgejahren kamen weitere Flächen auch in anderen Rekultivierungsbereichen hinzu. Wiesen müssen gemäht und Weiden beweidet werden, da hier sonst auf Dauer Wald entstehen würde. Zu den Aufgaben gehört deshalb auch, die Beweidung zu managen und – falls nötig – weitere Maßnahmen wie Mulchen, Mahd oder Entbuschungen durchzuführen.

Schafbeweidung:

Pflegemaßnahme auf Grünlandflächen.