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Biotoppflege am Fürstenberggraben

In Kooperation mit lokalen Naturschützern wurden am Fürstenberggraben im ehemaligen Tagebau Frechen, 10 Jahre nach Fertigstellung des Fließgewässers, Birken und Weiden auf Teilflächen zurückgedrängt. Ziel dieser Maßnahme ist die Erhaltung von Offenlandbereichen, die Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten geworden sind. Zu nennen sind hier insbesondere seltene Libellenarten wie der vom Aussterben bedrohte Südliche Blaupfeil (Orthetrum brunneum), die stark gefährdeten Arten Kleiner Blaupfeil (Orthetrum coerulescens) und Spitzenfleck (Libellula fulva) sowie die ebenfalls stark gefährdete Späte Adonislibelle (Ceriagrion tenellum) und die Rote Feuerlibelle (Crocothemis erythrea). Die ausgedehnten feuchten Röhrichte bieten zudem Vögeln ein Zuhause: Dort brüten Rohrammer (Emberiza schoeniclus) und Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus). Im Bach selbst findet man die seltenen Armleuchteralgen (Characeae), die besonders sauberes Wasser zum Leben brauchen.