FORSCHUNGSSTELLE REKULTIVIERUNG
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Neu-, Erst- und Wiederfunde in der Rekultivierung

Dieses Jahr sind wieder eine Vielzahl besonderer Arten in der Rekultivierung nachgewiesen worden. Schon im Frühjahr wiesen Dr. Gelius-Dietrich und Dr. Dietrich auf eine Reihe seltener Farne hin, die sie in der rekultivierten Erftaue bei Bedburg und auf der Vollrather Höhe nachweisen konnten: darunter der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum, Foto ), der nach der Roten Liste (RL) für den Naturraum Niederrheinische Bucht (NRBU) als Ausgestorben gilt; oder der Schwarze Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum, Foto ), der nach der Roten Liste im Naturraum nicht vorkommen soll. Auch der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium, Foto ) konnte an mehreren Stellen nachgewiesen werden (RL NRBU 2). Im Gebiet des rekultivierten Tagebaus Fortuna gelang ein weiterer Neu-Nachweis eines Farngewächses: der Tannenbärlapp (Huperzia selago, Foto ) (RL NRBU 0) der sonst nur aus den Mittelgebirgen bekannt ist. (14.08.2009)