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Zauneidechsen auf der Sophienhöhe

Herrn Alwin Reiche hat auf einer von ihm geführten Wanderung mit einem Foto den ersten Beleg von Zauneidechsen (Lacerta agilis) auf der Sophienhöhe erbracht: zwei balzende Tiere die sich offensichtlich durch die neugierigen Menschen gar nicht stören ließen. Nach der Verbreitungskarte der Art war die Zauneidechse auch schon in früherer Zeit nur in der Nordeifel und entlang der Erft verbreitet. Von der mittleren Erft bestand früher eine Brücke des Verbreitungsgebietes über den Jülicher Raum ins Rurtal. Diese Vorkommen sind aber scheint schon vor 1980 erloschen. Die Jülicher Börde selber dürfte wohl nie besiedelt gewesen sein bis auf alte Berichte über ein Vorkommen am Dürener Vorbahnhof die aber zumindest in letzter Zeit nicht bestätigt werden konnten. Nun liegt erstmals wieder ein aktueller Nachweis der Zauneidechse vor.