Gewässerpflege

Herstellung von Uferschwalbenwänden ( Fotos: Forschungsstelle Rekultivierung).

Gewässer, insbesondere nicht fischereilich genutzte Klein- und Kleinstgewässer mit ausgeprägten Sumpf- und Verlandungszonen haben eine besonders hohe Bedeutung für den Naturhaushalt. Sie bieten zahlreichen bedrohte Pflanzen- oder Tierarten wie Vögeln, Wasserschnecken, Muschelarten sowie nahezu alle heimischen Fröschen, Kröten und Molchen, viele Insekten und Kleinkrebsen einen Lebensraum. Je nach Gestaltung können sie ganz unterschiedlichen Artansprüchen gerecht werden und erfordern daher eine den Zielarten bzw. naturschutzfachlichen Entwicklungszielen des Gewässers angepasste Pflege.

Entschlammung eines Teiches zur Förderung des lokalen Springfroschvorkommens im November 2016 ( Fotos: Forschungsstelle Rekultivierung).

Maßnahmen die gelegentlich erforderlich sind, können zum Beispiel das Entschlammen von Teichen und Tümpeln, die Mahd der Schilfbestände, die Entfernung des Aufwuchses in Uferbereichen, das Anlegen von Uferwänden oder die Entkrautung des Gewässers sein. Diese Arbeiten werden von der Forschungsstelle Rekultivierung in Zusammenarbeit mit der Rekultivierungsabteilung von RWE Power durchgeführt.