Amphibien

Bei den 2015 durchgeführten Untersuchungen wurden 4 Amphibienarten nachgewiesen und somit genauso viele wie 2008. Die 2008 und bei früheren Untersuchungen festgestellten Vorkommen der Kreuzkröte wurden 2015 nicht mehr wiedergefunden. Mit dem Grasfrosch wurde 2015 eine Art verzeichnet, die 2008 nicht registriert worden war, allerdings bei früheren Untersuchungen (2005, 2006).

Alle Probeflächen wiesen Senken und Mulden auf, die im zeitigen Frühjahr Wasser führten und im Lauf des Frühjahrs austrockneten, abgesehen von einer dauerhaft Wasser führenden Flutmulde am Standort 4. In den jeweiligen Probeflächen wurden 2 bis 3 Amphibienarten festgestellt.

Der Springfrosch (RL NRW G) als einzige in einer Gefährdungskategorie der Roten Liste aufgeführte Art wurde nur am Standort 6 nachgewiesen. Hier fanden sich einzelne Laichballen der Art. Demnach ist von einer kleinen Population der Art an diesem Standort auszugehen. An den übrigen Standorten wurde die Art nicht nachgewiesen, obwohl auch hier im zeitigen Frühjahr wassergefüllte Senken und Mulden vorhanden waren. Auf den Probeflächen 3 und 4 war die Art 2008 noch festgestellt worden.

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Springfrosch ( T. Hahn)