Sophienhöhe - Höller Horn

Höller Horn

Auf dem Plateau der Sophienhöhe wurden 1990 Flächen mit unterschiedlichen Bodensubstraten (Ton, Sand, Löss) verkippt und der Sukzession überlassen. Im Bereich des Höller Horns kamen neben tonigen und kiesigen Anteilen überwiegend tertiäre Sande zum Einsatz. Daher ist die Vegetation in weiten Bereichen außerordentlich spärlich. Häufig dominieren praktisch vegetationsfreie Bereiche. In manchen Bereichen, insbesondere in Abflussrinnen, haben sich Silbergrasfluren etabliert. Da man hier eine freie Sukzession zulässt, kommen allmählich Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) und Sand-Birke (Betula pendula) auf. Eine floristische Besonderheit für diese nährstoffarme Fläche ist das Vorkommen von Fuchs’ Fingerknabenkraut (Dactylorhiza fuchsii) in der Nähe des Holzturmes auf dem Gipfel des Höller Horns.

Besonderheiten der Vegetation:
Silbergras RL NRW 3

Besonderheiten der Fauna:
Feldschwirl RL NRW 3 RL D 3
Turteltaube RL NRW 2 RL D 2
Blauflüglige Ödlandschrecke RL NRW 2
Gefleckte Keulenschrecke RL NRW V
Brauner Sandläufer RL NRW V

Entwicklungsziele und Pflegehinweise

  • Langfristiger Erhalt von offenen, lückig bewachsenen Flächen auf Sandsubstraten.
  • Da sich die Fläche sehr langsam entwickelt, sind nur sehr vereinzelt Maßnahmen notwendig. Eine zu dichte Gehölzentwicklung sollte aber möglichst vermieden werden.
  • Insbesondere im Bereich der Orchideenstandorte ist ggf. ein wiederholtes Freistellen notwendig.