Unser Highlight 12

Waldränder spielen eine wichtige Rolle für die Sicherung der Waldbestände sowie für den Naturschutz und das Naturerlebnis der Waldbesucher.

Idealerweise sind Waldränder in Stufen vom Krautsaum über den Strauchgürtel bis hin zum Waldmantel aufgebaut. Aufgrund des kleinflächigen Wechsels von Licht- und Feuchteverhältnissen auf engstem Raum zeigt sich die Vegetation besonders vielfältig und formenreich und bietet gleichzeitig zahlreichen Tierarten Nahrung, Unterschlupf, Nist- und Brutplätze.

gestufter Waldrandtypus
gestufter Waldrandtypus
gebüschreich gestufter Waldrandtypus
gebüschreich gestufter Waldrandtypus
ungestufter Waldrandtypus
ungestufter Waldrandtypus

2019 haben wir daher im Rahmen unseres jährlichen Untersuchungsprojekts einen genaueren Blick auf verschiedene Waldinnenrandtypen auf der Sophienhöhe geworfen und diese faunistisch untersucht. Insgesamt wurden 6 Tierartengruppen kartiert: Vögel, Falter, Fledermäuse, Reptilien, Haselmäuse und Wildbienen.

Vögel (Foto: D. Commer)
Vögel (Foto: D. Commer)
Reptilien (Foto: A. Schumacher)
Reptilien (Foto: A. Schumacher)
Falter (Foto: KH. Jelinek)
Falter (Foto: KH. Jelinek)
Haselmäuse (Foto: M. Gutmann)
Haselmäuse (Foto: M. Gutmann)
Fledermäuse (Foto: A. Schumacher)
Fledermäuse (Foto: A. Schumacher)
Wildbienen (Foto: O. Diestelhorst)
Wildbienen (Foto: O. Diestelhorst)

Ziel war es herauszufinden, wie die Waldinnenränder idealerweise ausgestaltet sein sollten, um als Habitat oder Vernetzungsstruktur im Lebensraum Sophienhöhe wirksam zu sein und welche Erkenntnisse sich im Hinblick auf eine optimale Planung in der Rekultivierung ableiten lassen.

Die Ergebnisse werden wir auf unserem Jahresgespräch am 12. Februar 2020 auf Schloss Paffendorf vorstellen. Ihr seid herzlich eingeladen!