Fridays for Future: Schüler in der Rekultivierung

"Fridays for Future": SchülerInnen des Gymnasiums Wermelskirchen zu Besuch im Tagebau Hambach und auf der Sophienhöhe

Am 01.07. kam die Klasse 5c des Gymnasiums Wermelskirchen ins Rheinische Revier. Die SchülerInnen engagieren sich stark bei der „Fridays for Future“-Bewegung. Durch die Unterstützung von Rüdiger Bornhold, Mitglied im Braunkohleausschuss des Regionalrats Köln, wurde der Kontakt zu RWE hergestellt und die Kinder eingeladen, sich selbst einmal ein Bild vom Braunkohletagebau und der Rekultivierung zu machen. Bei der Fahrt durch den Tagebau Hambach und auf die rekultivierte Sophienhöhe zeigten sich die Kinder und Lehrkräfte sehr interessiert und waren beeindruckt von den aufgeschlossenen Erdschichten und großen Baggern sowie der weitläufigen Sophienhöhe mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen von Wald über Seen bis hin zur jungen Rekultivierung mit ihren blühenden, artenreichen Wiesen. Die Erdschichten, die an der einen Seite des Tagebaus abgetragen werden, werden binnen einer Stunde über die Förderbänder auf die Rückseite des Tagebaus transportiert und dort aufgeschüttet und direkt rekultiviert. Auch, dass vor 20 Jahren genau an der Stelle, wo heute der ökologisch wertvolle Inselsee ist, ein 400 m tiefes Loch, aus dem Braunkohle abgebaut wurde, überraschte die SchülerInnen. Unterwegs stellten die „Fridays for Future“-AnhängerInnen viele Fragen zur Kohle, Energiegewinnung und auch zum Artenschutz. RWE-Besucherbetreuer Michael Füngeling und Melanie Gutmann von der Forschungsstelle beantworteten gerne diese Fragen und freuten sich über die Bereitschaft der SchülerInnen sich auch über die Rekultivierung zu informieren.

Ausflug der "Fridays for Future"-SchülerInnen des Gymnasiums Wermelskirchen in den Tagebau Hambach und auf die rekultivierte Sophienhöhe. (Fotos: A. Osterkamp und M. Füngeling)