Krebstiere

Asseln gehören zu den Krebsen (Crustacea). Hier werden sie als Ordnung der Isopoda der Unterklasse der Höheren Krebse (Malacostraca) zugeordnet. Einheimische Vertreter dieser Gruppe leben sowohl im Wasser als auch an Land. Landasseln sind somit die einzigen einheimischen Krebstiere mit terrestrischer Lebensweise. Sie sind typische Bestandteile der Fauna der Bodenoberfläche und der oberen Bodenschichten. Man findet sie vor allem unter Laub, Rinde, Holz und Steinen oder auch in Kellern. Viele sind auf feuchte Bedingungen angewiesen.

Bedeutung für die Rekultivierung

Asseln sind in ihrer Ernährung vielseitig: Sie nehmen Bodenpartikel, Algen, Pilze, Moose und frische Blätter auf, außerdem auch Kot. Bevorzugt wird allerdings abgestorbenes, feuchtes Pflanzenmaterial wie Falllaub und Holzreste (Topp 1981). Asseln können in unseren Breiten dort, wo sie hohe Dichten erreichen (z. B. an Ruderalstellen) auch bodenökologische Funktionen übernehmen. Ihr Kot kann hier zur Bodenbildung beitragen.

Die Artenzahl in Deutschland ist mit etwa 50 Vertretern gering.

Die folgende Artenliste basiert auf dem Buch „Tiere und Pflanzen in der Rekultivierung - Beobachtungen aus dem Rheinischen Braunkohlenrevier“, das im Jahr 2005 veröffentlicht wurde. Es ist als PDF in der Rubrik Downloads verfügbar. Funde, die in den Artenlisten des Buches aufgeführt werden, sind mit einem Kreuz (x) gekennzeichnet. Funde und Meldungen nach 2005 sind mit der entsprechenden Jahreszahl versehen. Die Quellenangaben sind jeweils unter der Artenliste in einem Quellenverzeichnis aufgeführt.

Download Liste der Asseln [119 KB]

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