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Noch mehr Artenvielfalt in der Rekultivierung!

In diesem Jahr wurde die RWE-Biodiversitätsstrategie (BioDiS) für das Rheinische Revier durch die RWE Power und die Forschungsstelle Rekultivierung vorgestellt.

Zusammen mit RWE Power wollen wir die Chancen bei der großflächigen Neugestaltung von Landschaft jetzt noch intensiver nutzen.
Auf Grundlage der wissenschaftlichen Arbeit der Forschungsstelle Rekultivierung will RWE für noch mehr Artenvielfalt in der Rekultivierung und auf angrenzenden Artenflächen sorgen – damit seltene Tiere dort auf Dauer gut leben können.

Das Ziel „Artenvielfalt“ ist für alle Mitarbeiter nun verbindlich, die an Planung, Gestaltung und Pflege der Bergbaufolgelandschaft und anderer Artenschutzflächen beteiligt sind. „Denn am Ende soll die Rekultivierung immer besser werden – im Interesse des Artenschutzes und im Interesse der Menschen in der Region“, erklärte Michael Eyll-Vetter, Leiter der Sparte Tagebauentwicklung von RWE Power.

Die Biodiversitätsstrategie wird von der Forschungsstelle mit Hilfe sogenannter Zielarten umgesetzt. Diese Zielarten sind ökologisch so extrem anspruchsvoll, dass sie eine hohe Artenvielfalt repräsentieren, wenn sie in der Rekultivierung vorkommen. Die Ringelnatter ist beispielsweise die sogenannte Zielart, wo naturnahe Stillgewässer entstehen. Wo sich die Ringelnatter wohlfühlt, sind gleich viele andere Tier- und Pflanzenarten heimisch. Für die Ringelnatter müssen sonnige Ufer und wärmespeichernde Nisthaufen angelegt werden. Ebenso kommt es auf einen Verbund solcher Biotope an, damit die genetische Vielfalt erhalten bleibt. Wir werten dann aus, was gut und was weniger erfolgreich gelaufen ist. Daraus lernen wir und machen es besser.

Eine Übersicht über die BioDiS erhaltet ihr hier [2.123 KB] .

Foto: K. Görgen

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