Unser Highlight 13

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat das Reh zum Wildtier des Jahres 2019 gewählt. Über das vermeintlich bekannte Wildtier wissen viele Kinder und Erwachsene nur wenig oder vermischen die Art mit den anderen der Hirsch-Familie. So wird das Reh oft für die „Frau des Hirschen“ gehalten. Das Reh unterscheidet sich ökologisch aber deutlich von Rot- oder Damwild. Hirsche sind Herdentiere und eher an das Leben in einer steppenartigen Landschaft angepasst, während das Reh meist einzeln unterwegs ist und im dichten Unterholz von Wald- und Buschstrukturen lebt. Während der Wintermonate finden sich Rehe jedoch auch in größeren Gruppen, genannt Sprüngen, zusammen.

Rehsafari in Garzweiler (Foto: M. Zimmer)
Rehsafari in Garzweiler (Foto: M. Zimmer)
Rehsprung in Garzweiler (Foto: N. Wolf)
Rehsprung in Garzweiler (Foto: N. Wolf)
Rehe in der Rekultivierung Garzweiler (Foto: D. Commer)
Rehe in der Rekultivierung Garzweiler (Foto: D. Commer)
Das Wildtier des Jahres 2019 (Foto: N. Wolf)
Das Wildtier des Jahres 2019 (Foto: N. Wolf)
Rehsprung (Foto: N. Wolf)
Rehsprung (Foto: N. Wolf)
Rehsprung (Foto: W. Thiele)
Rehsprung (Foto: W. Thiele)

Auch in den weiten Ebenen der Rekultivierung Garzweiler konnten wir dieses Jahr viele hunderte Rehe in großen Sprüngen beobachten. Auf der Sophienhöhe versteckt sich das scheue Rehwild dann doch eher im Unterholz, allerdings kann man diesen schönen Tieren, besonders im Schutz der Dunkelheit, durchaus auch begegnen. Auf der Sophienhöhe leben zudem Dam- und Muffelwild, die wir auch dieses Jahr auf unseren Rehsafaris beobachten konnten.