Unser Highlight 23

„Unser Engagement für die Region und ihre Entwicklung bleibt eine verlässliche Größe. Und deshalb setzen wir auch weiterhin auf eine hochwertige, artenreiche, nachhaltige Rekultivierung.“ Das bekräftigte RWE Power-Vorstandsmitglied Dr. Lars Kulik bei der 25-Jahr-Feier der Forschungsstelle Rekultivierung auf Schloss Paffendorf. Er sicherte der Einrichtung des Unternehmens die volle Unterstützung zu – eine Botschaft, die wir gerne hörten.
Gregor Eßer, Leiter der Forschungsstelle Rekultivierung, stellte heraus, wie wichtig das Engagement für die Landschaft nach dem Bergbau ist: „Die Rekultivierung ist das, was bleibt! An diesem Leitspruch orientieren wir uns, denn die Rekultivierung ist ein wichtiger Teil der Heimat und das auch für unsere Kinder und Enkelkinder und viele nachfolgende Generationen auch. Die Möglichkeit, die Bergbau-Folgelandschaft zu gestalten, haben wir nur einmal. Und das genau heute. Und daher ist es so wichtig, dass wir die Landschaft hier im Rheinischen Revier nicht nur "einfach ordnungsgemäß" wiederherstellen, sondern dass wir an die Rekultivierung höchste Qualitätsmaßstäbe setzen. Und genau das macht RWE seit vielen Jahrzehnten. Und genau das ist auch die Antriebskraft aller Mitarbeiter der Forschungsstelle. Dafür brennen wir, und das treibt uns jeden Tag an.“
Auch Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, würdigte die Arbeit der Forschungsstelle. „Wir reden hier über den letzten Schuss am Ende von mehr als einem Jahrhundert Industriegeschichte. Der muss sitzen!“ Das letzte Kapitel der wirtschaftshistorischen Epoche der Braunkohle werde die Rekultivierung sein, so Kreuzberg. Auch sie brauche verlässliche Rahmenbedingungen, sprich: Planungssicherheit, wie sie durch die anstehenden Entscheidungen des Bundestags zur Kohlepolitik geschaffen werde.
RWE Power hat die Forschungsstelle Rekultivierung vor 25 Jahren gegründet. Seither bildet diese Einrichtung das Scharnier zwischen den Machern der Rekultivierung und denen, die sich mit diesem Thema wissenschaftlich befassen. Der Forschungsstelle geht es um den Austausch in beide Richtungen: Experten aus Wissenschaft und Verbänden bekommen räumlich wie fachlich den Zugang zu allem, was von Artenvielfalt bis Zwischenbewirtschaftung mit Rekultivierung zu tun hat. Sie forschen, fertigen Studien an, verfassen Fachartikel. Die erfahrenen RWE-Fachleute in Landschaftsplanung, Tagebauplanung und Wiedernutzbarmachung wiederum werten dann aus, was gut und was weniger erfolgreich gelaufen ist. Daraus lernen sie und machen es noch besser.
Wir finden: Das ist eine echte Win-Win-Situation!