Bibersuche am umverlegten Schlichbach

Im Zuge des fortschreitenden Tagebaus Inden wurden zwei Fließgewässer umverlegt: die Inde sowie der Schlichbach. Beide erhielten durch die Rekultivierung eine neue, breite Auenlandschaft, die naturnah gestaltet wurde und in der sich viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt haben. Der Schlichbach ist ein kleiner Nebenfluss der Rur, der von mehreren Quellläufen aus der Rureifel gespeist wird. Seit 2013 fließt der Schlichbach in seinem etwa 4 Kilometer langen neuen Bachbettabschnitt und nutzt dabei auch Teile der ökologisch wertvollen Altstrukturen des ehemals trocken gefallenen Mühlenteichs.

In diesen Strukturen fühlt sich auch der Europäische Biber wohl, der seine Burgen entlang des naturnahen Schlichbachs baut. Zusammen mit Jürgen Minning von der Abteilung Wasserwirtschaft von RWE Power und Gregor Eßer von der Forschungsstelle Rekultivierung begeben Sie sich auf eine kurzweilige Wanderung entlang des umverlegten Gewässers auf der Suche nach den Spuren der größten Nagetiere Europas.

Wann: Sa, 31.08.2019, 15:00-17:00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Andreasstraße/Ludwigsstraße in Düren-Merken (50.850035, 6.422128)
Veranstalter: Forschungsstelle Rekultivierung
Leitung: Gregor Eßer, Jürgen Minning und Sonja Burghof
Hinweise: geländetaugliches Schuhwerk, der Witterung angepasste Bekleidung, Ferngläser und Kescher empfohlen, die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos
Zielgruppe: Erwachsene, Familien, kein Mindestalter

Zur Exkursion können Sie sich beim RWE-Besucherdienst unter folgender Nummer anmelden: 0800 8833 830.

Die Biber hinterlassen deutlich ihre Spuren an den rekultivierten Gewässerabschnitten. (Foto: K. Görgen)

Der Europäische Biber ist das größte Nagetier in Europa und fühlt sich am naturnah gestalteten Schlichbach bei Düren-Merken sehr wohl. (Foto: K. Görgen)