Biodiversitätswanderung auf der Sophienhöhe 2018

Am 27.05.2018 lud die Forschungsstelle Rekultivierung zu einer Biodiversitätswanderung auf der Sophienhöhe ein. Die Gruppe mit rund 15 Teilnehmern wanderte über die rekultivierte Waldfläche und steuerte gezielt Extrembiotope an, da sich dort die höchste Artenvielfalt verbirgt. Eines dieser Biotope ist zum Beispiel die Goldene Aue, die zu einem Teil aus magerem Rasen besteht und zum anderen mit Ton ausgelegt ist, sodass sich auch feuchte Standorte bilden. Dort prägt der hier in NRW seltene Klappertopf das Bild.

Teilnehmende der Wanderung an der Goldenen Aue.

Das Höller Horn ist ein weiterer Extremstandort. Der Boden besteht aus tertiären Sanden, die für einen trockenen und sauren Standort sorgen. Hier finden viele Insekten und Vögel einen Lebensraum. An dieser Stelle wächst auch das „Übersehbare Knabenkraut“, eine Orchideenart.
Während der Wanderung konnten über 25 Vogelarten gehört und gesehen werden. Darunter waren auch seltene Vögel wie der Pirol, Neuntöter, Gelbspötter und Baumpieper.
Die Führung hat den begeisterten Teilnehmern wieder einmal gezeigt, welch wertvolle Arbeit für die Artenvielfalt in der Rekultivierung geleistet wird.

Eindrücke der Standortvielfalt auf der Sophienhöhe.