Kasterer See

Kaster: Rekultivierung als Chance für Mensch und Natur

Auf Exkursion mit der Forschungsstelle Rekultivierung rund um Kaster. Ausgehend von der ehemals zweitkleinsten Stadt Deutschlands „Kaster“, startete eine Zeitreise durch die letzten 4 Jahrzehnte. Unglaublich wie positiv Kaster sich entwickelt hat: vom Ort direkt am Tagebaurand in den 70er Jahren bis zur Perle der Erft heute. Die Rekultivierung mit dem Kasterer See, der Mühlenerft und den angrenzenden Waldflächen sind ein Paradies für Mensch und Natur. Gregor Eßer, Leiter der Forschungsstelle Rekultivierung,gemeinsam mit einer hoch interessierten und fachkundigen Exkursionsgruppe vor den Toren Kasters: "Auch die Rekultiveirung kann einen wichtigen Beitrag für den Strukturwandel beistellen!" Der Kasterer See bereichert als Landschaftssee die Natur und das Wohnumfeld von Kaster. der See wird durch die Mühlenerft mit Wasser gespeist. Auf der Vorderseite dient der See der Naherholung, auf der Gegenseite ist der Kasterer See für den Naturschutz vorbehalten. Eine gute Lösung! Viele seltene Wasservögel leben auf und am Kasterer See. Beispielsweise der Haubentaucher, der hier jedes Jahr brütet.
Kaster zeigt: eine gute Rekultivierung kann auch einen wichtigen Beitrag für den (landschaftsökologischen) Strukturwandel leisten!

Exkursion in der Rekultivierung von Kaster. (Fotos: K. Bludau und G. Eßer)